Nachdem ich fahrender Weise Barcelona noch ein wenig erkundet habe, geht es zum Hafen. Am Hafen von Barcelona komme ich dann doch ein wenig ins grübeln. Hier stehen nur Land Rover, Jeeps, alle anderen offroadtauglichen Fahrzeuge und mein Baby und ich mittendrin. Gut das ich mir vor einer Woche noch meine Sturzbügel montieren hab lassen.

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27 Stunden bis Tangier, davon die Hälfte der Zeit an Deck zu sitzen und ein Bierchen mit Mitreisenden zu trinken, es gibt wahrlich schlechteres.

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In Tangier ist das reinste Chaos bei der Einfuhr der Fahrzeuge, da nützen auch keine vorgefertigten Papiere. Zwischenzeitlich verschwindet der Zöllner mit meinem Pass, kommt 10 min später wieder und fragt nach eben diesem, den er gerade mitgenommen hat. Mit einer jahrelangen Reiseerfahrung bleibe ich tiefenentspannt, während der ein oder andere da schon etwas nervöser wirkt. Es findet sich alles und kurze Zeit später bin ich auch schon auf dem Highway Richtung Tangiercity unterwegs.
Ich merke meine Erfahrungen mit dem Fahren in indischen Städten, kommt mir bei dem gewusel in Tangier zu gute.

Heute Nacht surfe ich bei Matthias einem Berliner in Marokko, er arbeitet und lebt seit 2,5 Jahren hier und auch für Ihn ist das Couchsurfen eine willkommene Abwechslung. Nach einer großen Fischplatte zeigt er mir mit dem Auto ganz Tangier und gibt mir Tips für den nächsten Tag und meine Weiterreise. Einer der Gründe warum ich Couchsurfing so liebe.

An fast alles habe ich gedacht, nur nicht daran auf meiner grünen Versichertenkarte zu schauen ob Marocco inbegriffen ist. Ist es natürlich nicht und wird auch nicht angeboten! Also, heißt es Versicherung in Marocco abschliessen (was allerdings nicht so untypisch ist). Wird am nächsten Morgen direkt in Angriff genommen, die Kosten belaufen sich auf ca. 100€ und ich bin abgesichert.